Lantau – MTB in Hong Kong
Hong Kong – dies sind Häuser, die bis in den Himmel wachsen. Dort bin ich zur Zeit auf einer Dienstreise.
Leider ist dies nicht wirklich, daß was ich fürs Wochenende suche. Gestern bin ich bei einer Wanderung mit einem Wanderer ins Gespräch gekommen und habe es natürlich auf das eine, wirklich wichtige gelenkt: wo kann man hier MTB fahren?
Sein Tipp: Mui Wo. Dort soll es 3 Radverleihe geben und viele Trails. Somit war der Sonntag geplant.
Wie kommt man dort hin? Von Frankfurt aus ist es einfach: ab in den Flieger nach Hong Kong und schon ist man auf der richtigen Insel, Lantau. Leider ist mein Hotel nicht auf dieser Insel sondern auf dem Festland, in Sha Tin. Also zuerst den Bus nach Hong Kong (ich meine jetzt die Insel, nicht die Sonderwirtschaftszone): 75Minuten. Dann mit der Fähre nach Mui Wo (60Minuten). Dort gibt es den freundlichen Fahrrad Händler.

Der freundliche war so mutig, mir eines seiner Räder auszuleihen.

Der freundliche hat mir noch eine kurze Einweisung und eine Karte gegeben und schon gings los. MTB ist jedoch stark reglementiert

… und die Sicherheitshinweise haben es in sich
1 – geht klar, hat mir der freundliche ausgeliehen
2 – oranges Trikot geht klar. Aber wie soll ich die Wanderer mit meinen Schuhen warnen? So wie ich Hunde warne?
3 – geht klar. Die Bremsen waren gut.
4 – hat der freundliche wohl übersehen, die wenigen Wanderer habe ich mit einem “sorry” angesprochen. Wirkt auch.
5 – 4.5cm / 1.7Zoll Mindestbreite – wird schon passen, habe ich nicht drauf geachtet. Wird 2.2″ gewesen sein.
Nun aber zur Tour.
Auf der besagen Karte waren 3 Touren angedeutet: Tund Chung Road, South Lantau Road und Lantau Trail. Die beiden Roads würde ich in Deutschland als Kreisstraße bezeichnen. Also ab auf den Trail, den Einstieg hatte mir der freundliche gezeigt. Großes Missverständnis – er hatte mir den Einstieg zu einem zugelassenen MTB Trail gezeigt und ich erwartete den Lantau Trail. Irgend wann habe ich es dann gemerkt und bin dann über die beiden Roads zum Trail gefahren – sehr viel Sonne, sehr viele Höhenmeter bis endlich der ersehnte Tail kam. OK, der Einstieg war eine Treppe
Leider wurden die Treppen nur von kurzen Tails unterbrochen, richtiges fahren unmöglich. Da habe ich den Fehler verstanden, auf der Karte waren keine MTB Strecken eingezeichnet. Über viele Treppenstufen bin ich dann wieder runter und habe die MTB Strecke gefunden

(die rote Markierung ist von mir, dort sind die Regeln und Sicherheitshinweise, die ich oben heraus gehoben habe)
Der “Trail” lief dann so einige km weiter,

Am ende gabs einen Wendehammer

Für die, die es nicht glauben das eindeutige Schild

Eine gefährliche Stelle darf ich nicht unterschlagen, bin aber ohne Verletzung durch gekommen

Na ja, die ganzen Tragepassagen und die Sonne haben den Schweiss laufen lassen

So gabs am Ende noch ein runde im Meer

und die Rücktour mit dem Bus zum Flughafen und dann mit der Bahn zurück ins Hotel.

Was ist noch übrig geblieben?
Ich bin schlauer geworden: Hong Kong und MTB passen nicht zusammen. Schade auch. Einige schöne, aber gestellte Fotos


Zum Wandern ist es empfehlenswert!

Rennergebnisse 2012
Schinder(hannes) MTB-Superbike, 06.05.2012
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Marathon 96km / 2300hm |
| John Sen 2 Platz 1. / Gesamt 4. |
| Guillaume Sen 1 Platz 19. / Gesamt 54. |
Nachwuchsarbeit am 6. Mai
Es war ein kleiner Hilferuf, als Petra Rossberg von der Naturschule Aggerbogen in Lohmar vor einer Woche bei mir anrief und fragte, ob ich Ihr helfen könnte einen Kursleiter für einen Mountainbike-Kurs für Kinder und Jugendliche am Sonntag den 6. Mai zu finden. Der ursprüngliche war kurzfristig abgesprungen.
Ein paar Überlegungen und 2 Telefonate später habe ich Ihr zugesagt den Kurs zu übernehmen und so sind Jörg Alshut, Flo und ich am Sonntag im strömenden Regen nach Wahlscheid an die Agger zur Naturschule gefahren.
Trotz des anfangs schlechten Wetters haben 8 Jungs im Alter von 9-15 Jahren am Kurs teilgenommen.
Wegen des Regens haben wir erst mal Indoor ein paar theoretische Dinge zum Fahrrad, zur Ausrüstung und zum Verhalten mit und auf dem Rad erzählt. Sattelhöhe und -position einstellen, Bremsen richten, Schaltung einstellen und Luftdruck der Reifen prüfen war der nächste Programmpunkt.
Im anschließend auf dem Freigelände der Naturschule aufgebauten Parcours wurde auch dem letzten der Kids schnell klar, daß Bremsen garnicht so einfach ist, und Kurven ganz schön eng werden können.
Zum Glück fand der Regen zwischenzeitlich ein Ende und so gings dann nach soviel Theorie noch mal ins Gelände, berg auf und berg ab durch den frischen Matsch, was die Jungs natürlich klasse fanden.
Nach gut 3 Stunden Spaß für alle Beteiligten waren wir uns mit den Kids und der Organisatorin Petra Rossberg einig, daß wir den Kurs gerne wiederholen und noch etwas ausbauen wollen – vielleicht schon in diesem Sommer.






































